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Kleine Forscher erneut zertifiziert

Knete, Essig, Backpulver und etwas Lebensmittelfarbe – mehr braucht es nicht für einen sprudelnden Vulkan. Diese Erfahrung haben die kleinen Forscherinnen und Forscher der Integrativen Kindertagesstätte der Lebenshilfe Dillenburg in Herborn-Burg am vergangenen Mittwoch. Anlass war ein besonderer: Bereits zum sechsten Mal wurde die Einrichtung offiziell von der „Stiftung Kinder forschen“ zertifiziert. „Vielen Dank für…

Erzieherinnen und Kita-Kinder zeigen Bastelarbeiten am Tisch im Kindergarten-Gruppenfoto.

Knete, Essig, Backpulver und etwas Lebensmittelfarbe – mehr braucht es nicht für einen sprudelnden Vulkan. Diese Erfahrung haben die kleinen Forscherinnen und Forscher der Integrativen Kindertagesstätte der Lebenshilfe Dillenburg in Herborn-Burg am vergangenen Mittwoch. Anlass war ein besonderer: Bereits zum sechsten Mal wurde die Einrichtung offiziell von der „Stiftung Kinder forschen“ zertifiziert.

„Vielen Dank für das jahrelange Engagement bei der Förderung frühkindlicher Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und Bildung für nachhaltige Entwicklung“, sagte Annegret Jung vom Mathematikum Gießen bei der Übergabe der Urkunde. Das Mathematikum ist das lokale Netzwerk der Stiftung für den Lahn-Dill-Kreis und vertritt die bundesweit tätige Organisation mit Sitz in Berlin.

„Boah, wie cool!“ Während an einem Tisch bunte Vulkane aus Knete zischten und blubberten, experimentierten die Kinder am anderen Tisch mit einer Zauberlupe. Durch das rote Sichtfenster wurde grüne, zuvor rot übermalte Schrift wieder sichtbar und lesbar. Die Begeisterung war groß. „Es ist eine Freude zu sehen, mit welchem Interesse und welcher Neugier die Kinder bei der Sache sind. Und auch für uns Erwachsene gibt es immer wieder Aha-Erlebnisse“, so Jung.

Erstmals wurde die Integrative Kita im Jahr 2012 ausgezeichnet. Die Zertifizierung wird auf Grundlage fester Qualitätskriterien vergeben, die sich unter anderem am „Deutschen Kindergarten Gütesiegel“ orientieren. Sie gilt jeweils für zwei Jahre, danach können sich die Einrichtungen erneut bewerben.

Regelmäßig gehen die Erzieherinnen Monic Henseling, Jana Röhnke und Halime Yörük gemeinsam mit den Kindern auf Entdeckungsreise. Als Lernbegleitungen fördern sie dabei nicht nur naturwissenschaftliches Verständnis, sondern auch wichtige Kompetenzen wie Sprache, Sozialverhalten, Feinmotorik sowie Selbstbewusstsein und innere Stärke – wichtige Grundlagen für den weiteren Lebensweg der Kinder.

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