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Michael Koch führt den Aufsichtsrat an

40 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand und Aufsichtsrat der Lebenshilfe Dillenburg, 25 davon als Aufsichtsratsvorsitzender: Jürgen Raab ist am Donnerstagabend im Rahmen der Jahreshauptversammlung von seinem Amt zurückgetreten.  Nachfolger ist sein bisheriger Stellvertreter Michael Koch. „Nach so einer langen Amtszeit bin ich der Meinung, dass ein personeller Wechsel unserem Verein guttun wird und viele neue…

Michael Koch überreicht Jürgen Raab Blumenstrauß und Präsent bei Verabschiedung.

40 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand und Aufsichtsrat der Lebenshilfe Dillenburg, 25 davon als Aufsichtsratsvorsitzender: Jürgen Raab ist am Donnerstagabend im Rahmen der Jahreshauptversammlung von seinem Amt zurückgetreten.  Nachfolger ist sein bisheriger Stellvertreter Michael Koch.

„Nach so einer langen Amtszeit bin ich der Meinung, dass ein personeller Wechsel unserem Verein guttun wird und viele neue Chancen und Impulse bringen kann“, begründete der Driedorfer seine Entscheidung vor den Mitgliedern im Wohnhaus Manderbach. „Man soll gehen, wenn es am schönsten ist.“

Raabs Nachfolger Michael Koch dankte den Anwesenden für seine einstimmige Ernennung. Der 68-Jährige ist selbst auch bereits seit 40 Jahren mit der Lebenshilfe Dillenburg verbunden, in den ersten Jahren noch als zuständiger Arbeitsmediziner für die Mitarbeiterschaft. „Jürgen Raab und ich, das hat immer gepasst“, verabschiedete er seinen Vorgänger. „Auch wenn wir manchmal unterschiedliche Gedanken und Ideen hatten, haben wir uns dabei stets ergänzt.“

Lebenshilfe-Vorstandsmitglied Dirk Botzon schloss sich an und beschrieb Raab als einen Vorsitzenden, der sein Amt nicht nur als Rolle gesehen habe, sondern immer die Anliegen der Menschen mit Behinderung zu seinen eigenen gemacht habe. „Jürgen Raab vereinigt Herzblut und Kompetenz.“

Christoph Heinigk
Uwe Rompf

Zum neuen zweiten Vorsitzenden wählten die Anwesenden den 57-jährigen Christoph Heinigk, der seit 2019 zum Aufsichtsrat der Lebenshilfe Dillenburg zählt. Neu hinzu kam Uwe Rompf auf Gusternhain. Der 60-Jährige, dessen Adoptivtochter in der Werkstatt in Flammersbach beschäftigt ist, wurde ebenfalls einstimmig in das Gremium gewählt.

Die Lebenshilfe Dillenburg ist vor 56 Jahren gegründet worden. Heute bietet sie 1250 Betreuungsplätze für Menschen mit Behinderung, zählt 528 Mitglieder und beschäftigt 414 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Das wichtigste Ziel bleibt es, in allen Lebensphasen eine möglichst normale und selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen“, so Raab.

Gerade seit Beginn der Pandemie ist diese Aufgabe noch einmal herausfordernder geworden. Ständige Anpassung von Schutz- und Hygienekonzepten, aufwendige Testverfahren und -strategien sowie großangelegte Impfkampagnen mit dem mobilen Team des Lahn-Dill-Kreises prägten das vergangene Jahr. Der Einsatz und die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiterschaft sei überwältigend groß und beispielhaft gewesen, lobte Raab.

Trotz der Pandemie sind einige der geplanten Brandschutz- und Umbaumaßnahmen in der Werkstatt Dillenburg, in der Werkstatt Flammersbach in der Werkstatt Eibelshausen sowie in den Wohnhäusern in Simmersbach, Niederscheld und In den Thalen fortgeführt und zum großen Teil abgeschlossen worden. Der Bereich Bauen und Instandhaltung wird die Lebenshilfe Dillenburg auch weiterhin beschäftigen. So werden die Verhandlungen für einen Ersatzneubau der Werkstatt Eibelshausen auch im laufenden Jahr fortschreiten. „Wir hoffen, dass diese Verhandlungen im Jahr 2022 zu einem guten Ende kommen und 2023 mit dem Bau begonnen werden kann“, so Botzon.

Darüber hinaus steht im Wohnheim Manderbach immer noch eine sehr grundlegende und umfangreiche Sanierungsmaßnahme oder ein Ersatzneubau an. „Es ist absehbar, dass wie schon in den letzten Jahren auch in Zukunft Jahr für Jahr große Beträge für die Sanierung und Instandhaltung der Gebäude und Einrichtungen aufgewendet werden müssen“, betonte Raab. „Die jährlichen inflationsbedingten Kostensteigerungen bei Bau und Instandhaltung sind immens.“

Aus diesem Grund ist es der Lebenshilfe Dillenburg ein wesentliches Anliegen, gut zu wirtschaften. Dies ist ihr im vergangenen Jahr auch gelungen. So fiel das Jahresergebnis trotz Pandemie positiv aus.

Ein weiteres Anliegen der Lebenshilfe Dillenburg ist es, bestmögliche Betreuung durch qualifiziertes Personal zu gewährleisten. „Im Personalgewinnungsprozess sind wir sehr gefordert“, teilte Vorstandsmitglied Dr. Oliver Schmitzer mit. In den vergangenen zwei Jahre habe es große Veränderungen gegeben, was die Schlüsselstellen angeht. „Wir konnten alle Stellen gut besetzen und marschieren jetzt mit einer neuen Generation in die Zukunft.“

Jubilare:

25 Jahre:

Annelie Geyer, Volkmar Triesch, Joachim Spahn, Pia Graf, Karola Hartmann, Iris Freischlad, Gabriele Weyl, Dr. Roland Mader, Rolf Jakob, Meriam Pfeiffer, Heinz Lipser, Annette Hering, Marlies Schmidt

40 Jahre:

Paul Winter, Regina Moos, Ursula Diehl, Kurt Herpel, Ursel Klaffenbach, Elisabeth Müller, Adolf Wagner.

Michael Koch (l.) sowie Dr. Oliver Schmitzer (r.) und Dirk Botzon (2.v.r.) gratulieren den Jubilaren: (v.l.) Pia Graf, Gabriele Weyl, Annette Hering, Dr. Roland Mader und Adolf Wagner.

 

Paul Winter (r.) wurde von Jürgen Raab im Vorfeld der Veranstaltung für 40 Jahre Lebenshilfe Dillenburg ausgezeichnet.

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