Ein Tag im Betreuten Wohnen

„Einfach mal über den eigenen Tellerrand hinausschauen und diese Eindrücke mit meinen Schülerinnen und Schülern teilen.“ Frank Schröter, Lehrer an der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz an den Gewerblichen Schulen Dillenburg, hat einen Tag lang Lebenshilfe-Mitarbeiter Sascha Kirchhoff bei der Arbeit begleitet. Kirchhoff arbeitet im Betreuten Wohnen der Lebenshilfe Dillenburg. „Der beste Job der Welt, aber…

Drei Männer starten begleiteten Ausflug im betreuten Wohnen am Waldweg mit Infotafel.

„Einfach mal über den eigenen Tellerrand hinausschauen und diese Eindrücke mit meinen Schülerinnen und Schülern teilen.“ Frank Schröter, Lehrer an der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz an den Gewerblichen Schulen Dillenburg, hat einen Tag lang Lebenshilfe-Mitarbeiter Sascha Kirchhoff bei der Arbeit begleitet.

Kirchhoff arbeitet im Betreuten Wohnen der Lebenshilfe Dillenburg. „Der beste Job der Welt, aber auch einer der anstrengendsten“, wie er sagt. Denn: Kein Tag ist wie der andere. Das Betreute Wohnen ist ein ambulantes Betreuungsangebot für Menschen mit geistigen, psychischen oder körperlichen Behinderungen, die mit individueller Unterstützung in der Lage sind, ihren Lebensalltag zu meistern. Sie in Krisen und Konflikten zu unterstützen und zu stärken, bei Behördengängen, Arztbesuchen und der Haushaltsführung zu begleiten, fester Ansprechpartner zu sein – all das erfordert eine intensive Beziehungsarbeit.

„Ich erlebe das hier als einen enorm vielseitigen Job, der sehr nah am Menschen ist“, sagt Schröter, ich der auch an der Fachschule für Sozialwesen Schwerpunkt Sozialpädagogik unterrichtet. Er erlebt an diesem Tag vier verschiedene Betreute – alle mit unterschiedlichen Problemen und Anliegen. Diese werden zum Beispiel bei einem gemeinsamen Spaziergang besprochen.

Im Büro der Wohnbereichszentrale hatte es zuvor ein großes Hallo gegeben, als Schröter dort auf einige seiner ehemaligen Schülerinnen und Schüler traf, die inzwischen bei der Lebenshilfe beschäftigt sind. Seine jetzigen Schülerinnen und Schüler seien sehr von der Pandemie gebeutelt, erzählte Schröter. Insbesondere auf die Klassen der Unterstufe habe die Pandemie Auswirkungen gehabt – auf die Psyche, aber auch auf die persönliche und berufliche Orientierung. „Daher hoffe ich, dass wir die Kooperation zwischen Lebenshilfe Dillenburg und Gewerblichen Schulen weiter beleben können“, so Schröter.

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