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Lebenshilfe Dillenburg macht Zukunft konkret

Mit einem gemeinsam entwickelten Zukunftsbild, großen Bauvorhaben, soliden Finanzen und einem klaren Blick nach vorn hat die Lebenshilfe Dillenburg bei ihrer Jahreshauptversammlung gezeigt: Die Organisation entwickelt sich konsequent weiter. Im großen Saal des Wohnhauses Manderbach begrüßte Aufsichtsratsvorsitzender Christoph Heinigk am Donnerstagabend die Mitglieder und stellte den in den vergangenen Monaten intensiv erarbeiteten Visionsprozess der Lebenshilfe…

Mit einem gemeinsam entwickelten Zukunftsbild, großen Bauvorhaben, soliden Finanzen und einem klaren Blick nach vorn hat die Lebenshilfe Dillenburg bei ihrer Jahreshauptversammlung gezeigt: Die Organisation entwickelt sich konsequent weiter.

Im großen Saal des Wohnhauses Manderbach begrüßte Aufsichtsratsvorsitzender Christoph Heinigk am Donnerstagabend die Mitglieder und stellte den in den vergangenen Monaten intensiv erarbeiteten Visionsprozess der Lebenshilfe Dillenburg in den Mittelpunkt. Aufsichtsrat, Vorstand und Mitarbeitende entwickelten dabei ein neues Zukunftsbild.

„Wir brauchen einander“, betonte Heinigk. Die Vision „Mit dem Gefühl der Geborgenheit gemeinsam auf den Wellen des Lebens reiten“ sei dabei weit mehr als ein Leitsatz. „Wir schauen nach vorne, gestalten Zukunft, bleiben selbstkritisch, aber auch selbstbewusst.“ Veränderung verstehe die Lebenshilfe dabei nicht als Selbstzweck, sondern als Voraussetzung dafür, Menschen auch künftig bestmöglich begleiten zu können.

Wie diese Vision den Alltag der Lebenshilfe bereits prägt, zeigte Vorstand Dr. Oliver Schmitzer anhand eines konkreten Beispiels auf. Er erläuterte, wie aus der gemeinsamen Vision Missionen entstanden, daraus strategische Ziele abgeleitet wurden und schließlich ganz praktische Maßnahmen folgten. Ein sichtbares Ergebnis ist die erfolgreich besetzte, von der Aktion Mensch geförderte Stelle für Gesundheitscoaching und Empowerment. Die neue Kollegin wird Mitte August ihre Tätigkeit aufnehmen und Menschen mit Unterstützungsbedarf dabei helfen, ihre Gesundheit, Selbstbestimmung und Teilhabe weiter zu stärken.

„Unsere Vision darf kein Satz auf Papier bleiben. Sie muss sich in unserem täglichen Handeln wiederfinden. Und genau dafür schaffen wir Schritt für Schritt konkrete Angebote“, verdeutlichte Schmitzer. Dahinter steht das Ziel der Lebenshilfe, für jede betreute Person individuelle Unterstützungsangebote weiterzuentwickeln und diese kontinuierlich an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen.

Neben der strategischen Ausrichtung standen auch die wirtschaftliche Entwicklung und die Zukunftsinvestitionen der Lebenshilfe im Mittelpunkt. Vorstandsmitglied Dirk Botzon informierte über die umfangreichen Ersatzneubauten für die Verwaltung, die Werkstatt Eibelshausen am neuen Standort Frohnhausen sowie die Wohnanlage in Manderbach. Insgesamt investiert die Lebenshilfe in den kommenden Jahren rund 30 Millionen Euro in moderne Arbeits-, Förder- und Lebensräume.

Dass diese Projekte überhaupt möglich sind, sei das Ergebnis einer langfristigen und verantwortungsvollen Finanzpolitik. „Diese großen Bauvorhaben sind umsetzbar, weil wir über viele Jahre sehr diszipliniert gewirtschaftet und gezielt Rücklagen gebildet haben“, erklärte Botzon.

Darüber hinaus informierte der Vorstand über die aktuellen Herausforderungen der Eingliederungshilfe. Steigende Fallzahlen, höhere Tarifabschlüsse und wachsende Sozialausgaben stellen Einrichtungen in ganz Hessen vor große finanzielle Aufgaben. Gleichzeitig machte der Vorstand deutlich, dass die Lebenshilfe Dillenburg wirtschaftlich solide aufgestellt ist und ihre Zukunft weiterhin aktiv gestalten wird. „Trotz tiefgreifender Veränderungen der Rahmenbedingungen in der Eingliederungshilfe konnte das Jahr 2025 erfreulicherweise mit einem positiven Jahresergebnis abgeschlossen werden. Dies ist der engagierten und disziplinierten Arbeit der Mitarbeitenden in allen Bereichen und Einrichtungen zu verdanken“, so Botzon.

Ehrungen:

50 Jahre: Rainer Martin Pliska, Günter Benner, Christel Holighaus, Ute Lehnhardt, Krimhilde Briele, Herbert Horch und Gerhard Metz.

40 Jahre: Renate Ott, Bernd Moos, Ulrich Sommer sowie WernerArchitekten.

25 Jahre: Andreas Schäfer, Jens Rüchlick, Christina Wernicke, Werner Kiffe, Matthias Burk, Christel Ihrig, Susanne Kind, Frank Roth, Stefan Köhler, Heidrun Assmann und Claudia Podhorny.

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