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FeD auf den Spuren von Bruce Lee

Ein Hauch von Bruce Lee: Am vergangenen Samstag hat das Sportcenter Faitas in Herborn-Burg seine Türen für eine besondere Veranstaltung für Menschen mit Behinderung geöffnet. Der Familienentlastende Dienst (FeD) der Lebenshilfe Dillenburg hat seinen Betreuten dort unter fachkundiger Anleitung einen Selbstverteidigungskurs angeboten, der auf großes Interesse stieß. Eingeteilt in drei Gruppen, lernten die Teilnehmer verschiedene…

Inklusive Karategruppe im Kampfsportcenter hält Urkunden nach Schnuppertraining, Rollstuhlfahrer vorne.

Ein Hauch von Bruce Lee: Am vergangenen Samstag hat das Sportcenter Faitas in Herborn-Burg seine Türen für eine besondere Veranstaltung für Menschen mit Behinderung geöffnet. Der Familienentlastende Dienst (FeD) der Lebenshilfe Dillenburg hat seinen Betreuten dort unter fachkundiger Anleitung einen Selbstverteidigungskurs angeboten, der auf großes Interesse stieß.

Eingeteilt in drei Gruppen, lernten die Teilnehmer verschiedene Selbstverteidigungstechniken kennen. Profi Christian Kern und sein Assistent Stefan Schmidt vermittelten grundlegende Techniken des „Ip Man Kung Fu“ vermittelt, die einst auch Kampfkunst-Legende Bruce Lee beherrschte. Im Anschluss erhielten die Anwesenden Mike Schmich und Thorsten Müller Einblicke in das Kickboxen, um in der Lage zu sein, im Ernstfall einen Angreifer abzuwehren.

Großes Finale war das Training mit Großmeister Jürgen Müller und Christos Faitas, dem Leiter des Sportcenters, die zusätzlich „Krav Maga“ und „Ho-Kwon-Do“ unterrichteten. Dabei lernten die Anfänger Griffe und Techniken, die auch mit offenen Händen, also ohne Boxhandschuhe, auf der Straße funktionieren.

„Es herrschte eine tolle Atmosphäre, die geprägt war von gegenseitigem Respekt“, sagte FeD-Gruppenleiterin Michaela Schmidt. „Die Trainer waren sehr geduldig und gaben unseren Betreuten nicht nur die Möglichkeit, ihre körperliche Fitness, sondern auch ihr Selbstbewusstsein und die Freude an Bewegung zu verstärken. Eine durch und durch gelungene Aktion.“

Nach Abschluss des Trainings erhielten alle Beteiligten eine Urkunde als Anerkennung für ihre erfolgreiche Teilnahme. Das Kampfsportcenter plant, solche Programme in Zukunft fortzusetzen und weiterhin einen positiven Beitrag zur Stärkung der Gemeinschaft zu leisten.

 

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